Die Magie der Farben

Die Magie der Farben

Die Farben, die wir wahrnehmen, lösen ganz unterschiedliche Gefühle und Stimmungen in uns aus. So wirkt zum Beispiel ein strahlend blauer Himmel belebender auf uns als ein grauer, mit Wolken bedeckter. Wer gute Laune hat, entscheidet sich eher für die rote Jacke als für die braune. Zu Hochzeiten zündet man weiße Kerzen an, und in Momenten, die man allein verbringen möchte, wählt man lieber Teelichter mit dezenten Pastell-Farben, die vielleicht noch einen entspannenden Duft verströmen. Rot ist die Farbe der Liebe, Blau die der Treue (aber auch der Sehnsucht, man denke nur an das Lied „Blue Moon“), und wenn wir trauern, tragen wir Schwarz. Das ist es, was einem spontan, vielleicht auch ein wenig intuitiv, in den Sinn kommt, wenn man an Farben denkt. Aber es steckt noch viel mehr dahinter.

Was sind eigentlich Farben? Wie entstehen sie? Gibt es vielleicht kleine Filter im Auge?
Fast. Auf der Netzhaut des Auges befinden sich zwei Arten von Farbrezeptoren: die Stäbchen, die für die Unterscheidung von hell und dunkel zuständig sind, und die Zapfen zum Sehen der verschiedenen Farben. Die Farben, die wir sehen, resultieren aus den unterschiedlichen Wellenlängen des Lichts – Rot ist langwelliger als Gelb, das wiederum eine längere Wellenlänge als Violett besitzt.

So unterschiedlich die Farben auf unsere Augen wirken, so verschieden sind ihre Einflüsse auch auf unser Gefühlsleben. Das wussten die Menschen schon lange, bevor sie überhaupt etwas von den physikalischen Eigenschaften des Lichtes und damit der Farben ahnten.

In der Volksmedizin Chinas spielten Farben eine große Rolle. Epileptiker zum Beispiel wurden auf violette Teppiche gesetzt, an Scharlach Erkrankte in rote Tücher gewickelt.
Auch in der Medizin Indiens besitzt die Magie der Farben eine lange Tradition. Ayurveda, ein schon alter Zweig der indischen Medizin, arbeitet mit heilkräftigem Wasser, das man energetisch auflädt, indem man durch farbiges Glas gefiltertes Sonnenlicht darauf strahlen lässt.

Die heutige Farbmagie vereint alle Errungenschaften aus den vergangenen Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden. Auch, wer sie nicht bewusst anwendet, tut das doch unbewusst – das fängt schon bei der Lieblingsfarbe an.

Manchmal versinkt man in einem Bild und weiß nicht, wieso. Was spricht einen gerade an diesem Bild an? Nun, es wird vielleicht dessen Farbe oder die Kombination der Farben sein, die direkt ins Unterbewusstsein sickert. Das können Sie einmal versuchen – mit Hans Georg Leiendeckers Lichtkarten oder den Schwingungsbildern von Soham Holger Gerull. Sie und Ihr Unterbewusstsein werden von der Intensität der Farben begeistert sein.

Fotoquelle: www.pixelio.de
Fotograf: michael andre may

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2 Reaktionen zu “ Die Magie der Farben ”

  1. Manfred

    Farben gibt es eigentlich nicht. Die Idee von Farben ist ein Zusammenspiel zwischen den lichtreflektierenden Oberflächeneigenschaften von Gegenständen und unserem Gehirn, das sich eine subjektive Vorstellung (basierend auf dem Input durch unsere Sinnesorgane) von der Welt ausserhalb des Körpers macht. Nicht alle Tiere sehen Farben. Nur solche Die es nötig haben. Z.B. um einen roten Apfel zwischen den grünen Blättern eines Apfelbaums entdecken zu können. Auch der Apfel selbst will entdeckt werden so dass Jemand seine Samen verbreitet. Darum hat er die rote Farbe.
    Die Natur bildet eine grosse Einheit. Die einen z.B. produzieren Sauerstoff und verbrauchen Kohlendioxid und die anderen verbrauchen Sauerstoff und produzieren Kohlendioxid. Alles gibt und nimmt, frisst und wird gefressen. Jeder liefert seinen Beitrag an das System von dem alle leben.

    Alles ist mehr oder weniger aufeinander abgestimmt, wird vom Ganzen gesteuert. Daher und darum der Einfluss von Farben auf unseren Geist. So wie z.B. ein Vogel der, wenn die Tageslänge so und soviel Stunden beträgt, mit seinem Paarungstanz anfängt. Wir sind nicht wirklich frei. Die Erde ist nicht von Uns, Wir sind von der Erde.

  2. Meika

    Der Apfel will nicht entdeckt werden. Der Apfelbaum hat überlebt, weil ein Vogel den Apfel und damit seine Same gefresssen hat, aber der Apfel hat doch kein bewusst sein. Wer macht denn freieillig selbstmord?

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